Alle Windows-Versionen seit Windows 2000 finden die primären DNS-Server für die Zone ihres primären DNS-Suffixes heraus und versuchen standardmäßig dort einen Host-Eintrag für sich selbst dynamisch zu registrieren. Dies ist in zahlreichen Fällen jedoch unerwünscht, beispielsweise wenn nicht alle Netzwerk-Interfaces aus dem gesamten Netzwerk erreichbar sind.
Nehmen wir als Beispiel einen Server, der mit einem Netzwerk-Interface in normalen Firmennetzwerk hängt, mit zwei weiteren Adaptern jedoch in einem rein privaten Netzwerk, in dem sich nur Server und iSCSI-Targets (SAN) befinden. Standardmäßig wird der Server versuchen, die IP-Adressen aller Netzwerkkarten beim DNS-Server zu registrieren. Dies führt dann in der Folge unter Umständen zu lästigen Timeouts und sogar Fehlern, wenn andere Server und Clients versuchen, den Server auf den IP-Adressen des SANs zu erreichen. Deshalb sollte auf solchen Netzwerkadaptern die automatische DNS-Registrierung ausgeschaltet werden.
Beim normalen Windows-Server ist das überhaupt kein Problem. Eine entsprechende Option findet sich in der Benutzeroberfläche bei den erweiterten TCP/IP-Einstellungen des Netzwerkadapters im Register DNS. Doch wie macht man das bei Core-Installationen?
Der folgende Befehl schaltet die automatische Registrierung ebenfalls aus:
netsh interface ipv4 set dnsserver “Interface-Name” source=static address=IPAdresseDNSServer register=none
Interface-Name ist der Name des Netzwerk-Interfaces, wie er z. B. bei ipconfig angezeigt wird, z. B. LAN-Verbindung 2. Alternativ kann auch die Nummer des Interfaces angegeben werden. IPAdresseDNSServer ist die IP-Adresse des DNS-Servers, die bei diesem Befehl immer angegeben werden muss, z. B. 10.0.0.200.