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25.07.2010Wer sich immer schon mal gefragt hat, welcher Active Sync Client was kann... hier gibt's eine Matrix.
23.07.2010Vor einiger Zeit habe ich in diesem Blog ein Beispiel einer minimalen Antwort-Datei für die Windows Deployment Services (WDS) veröffentlicht. Mit dieser Antwortdatei wird allerdings der Windows PE-Teil der Installation nicht automatisiert, das heißt, man muss sich nach wie vor anmelden, ein Image auswählen, das Installationsziel auswählen usw. Automatisiert werden nur die Phasen Specialize und OOBE. Ergänzend dazu möchte ich in diesem Artikel eine Antwortdatei bereitstellen, die auch den Windows PE-Teil automatisiert. Diese Antwortdatei kann ergänzend zur früheren verwendet werden. Sie darf nicht beim Installationsimage eingebunden werden, sondern muss in den Eigenschaften des WDS-Servers definiert werden. Nachteil ist, dass man damit jegliche Flexibilität verliert. Sie können aber auch nur Teile der Antwortdatei verwenden, um den Prozess nur zum Teil zu automatisieren. | 1 windowsPE | | Microsoft-Windows-Setup | | WindowsDeploymentServices | | Login | | Credentials | | Domain | contoso | | Password | Pa$$w0rd | | Username | Administrator | | ImageSelection | | | InstallTo | | | DiskID | 0 | | PartitionID | 2 | | DiskConfiguration | | | | WillShowUI | OnError | | Disk | | | | Action | AddListItem | | DiskID | 0 | | WillWipeDisk | true | | CreatePartitions | | | CreatePartition | | | Action | AddListItem | | Order | 1 | | Size | 100 | | Type | Primary | | CreatePartition | | | Action | AddListItem | | Order | 2 | | Type | Primary | | Extend | True | | ModifyPartitions | | | ModifyPartition | | | Action | AddListItem | | Order | 1 | | PartitionID | 1 | | Format | NTFS | | Label | Boot | | Active | true | | ModifyPartition | | | Action | AddListItem | | Order | 1 | | PartitionID | 2 | | Format | NTFS | | Label | OSDisk | | Extend | true | 06.07.2010Alle Windows-Versionen seit Windows 2000 finden die primären DNS-Server für die Zone ihres primären DNS-Suffixes heraus und versuchen standardmäßig dort einen Host-Eintrag für sich selbst dynamisch zu registrieren. Dies ist in zahlreichen Fällen jedoch unerwünscht, beispielsweise wenn nicht alle Netzwerk-Interfaces aus dem gesamten Netzwerk erreichbar sind. Nehmen wir als Beispiel einen Server, der mit einem Netzwerk-Interface in normalen Firmennetzwerk hängt, mit zwei weiteren Adaptern jedoch in einem rein privaten Netzwerk, in dem sich nur Server und iSCSI-Targets (SAN) befinden. Standardmäßig wird der Server versuchen, die IP-Adressen aller Netzwerkkarten beim DNS-Server zu registrieren. Dies führt dann in der Folge unter Umständen zu lästigen Timeouts und sogar Fehlern, wenn andere Server und Clients versuchen, den Server auf den IP-Adressen des SANs zu erreichen. Deshalb sollte auf solchen Netzwerkadaptern die automatische DNS-Registrierung ausgeschaltet werden. Beim normalen Windows-Server ist das überhaupt kein Problem. Eine entsprechende Option findet sich in der Benutzeroberfläche bei den erweiterten TCP/IP-Einstellungen des Netzwerkadapters im Register DNS. Doch wie macht man das bei Core-Installationen? Der folgende Befehl schaltet die automatische Registrierung ebenfalls aus: netsh interface ipv4 set dnsserver “Interface-Name” source=static address=IPAdresseDNSServer register=none Interface-Name ist der Name des Netzwerk-Interfaces, wie er z. B. bei ipconfig angezeigt wird, z. B. LAN-Verbindung 2. Alternativ kann auch die Nummer des Interfaces angegeben werden. IPAdresseDNSServer ist die IP-Adresse des DNS-Servers, die bei diesem Befehl immer angegeben werden muss, z. B. 10.0.0.200. 23.06.2010Sowohl das offizielle SharePoint Team Blog als auch das offizielle Small Business Server Blog berichten darüber, dass nach Anwendung von KB938444 über Windows Update Stand-Alone-Installationen der Windows SharePoint Services 3.0 nicht mehr funktionieren. Nach der Installation des erwähnten Updates erscheinen beim Zugriff auf SharePoint-Sites einschließlich der Zentraladministrationen entweder HTTP 404-Fehler oder Fehlermeldungen, dass der Zugriff auf die Konfigurationsdatenbank nicht möglich sind. Der Fehler tritt ausschließlich bei Installationen auf, die die Windows Internal Database (also nicht SQL Server) verwenden. Das ist generell (aber nicht nur) bei Small Business Server 2008-Installationen der Fall. Die Lösung: Auf einer Eingabeaufforderung ist folgender Befehl auszuführen: C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web server extensions\12\BIN\psconfig -cmd upgrade -inplace b2b -wait –force Dieser Befehl kann sehr lange zur Ausführung brauchen. In den meisten Fällen ist das Problem damit behoben. In Spezialfällen können zusätzliche Schritte erforderlich sein, die im Windows Small Business Server Blog ausführlich besprochen werden. 10.06.2010 Wenn man Windows 7 über die Windows Deployment Services automatisiert installieren möchte, so benötigt man eine Antwortdatei. Diese Antwortdatei erstellt man am besten mit dem Windows System Image Manager aus dem Windows Automated Installation Kit (WAIK). Nachfolgend liste ich die Minimalkonfiguration für die Antwortdatei auf. Diese Minimalkonfiguration automatisiert die Installation vollständig mit folgenden Features: - Maschinenname wird vom WDS-Server übernommen und entspricht dem von diesem Server generierten Computerkonto im Active Directory.
- Benutzername und Firmenname für die Lizenzierung werden ebenfalls vom WDS-Server bzw. dem dort authentifizierten Benutzer übernommen.
- Der Computer wird automatisch der Domäne hinzugefügt, wobei die Domäne durch den WDS-Server vorgegeben wird.
- Deutsche Tastatur und österreichische Ländereinstellungen werden vorgenommen. Für andere Ländereinstellungen sind die entsprechenden Codes de-DE bzw. de-AT zu ändern.
- Die Zeitzone wird vom WDS-Server übernommen.
- Es wird ein ein lokales Konto namens Admin mit dem Kennwort Pa$$w0rd angelegt, das auch lokaler Administrator ist.
| 4 specialize | | | Microsoft-Windows-Shell-Setup | | | Computername | %MACHINENAME% | | RegisteredOrganization | %ORGNAME% | | RegisteredOwner | %USERNAME% | | Microsoft-Windows-UnattendedJoin | | | Identification | | | JoinDomain | %MACHINEDOMAIN% | | UnsecureJoin | true | | 7 oobeSystem | | Microsoft-Windows-International-Core | | InputLocale | de-DE | | SystemLocale | de-AT | | Microsoft-Windows-Shell-Setup | | TimeZone | %TIMEZONE% | | OOBE | | HideEULAPage | true | | ProtectYourPC | 1 | | UserAccounts | | LocalAccounts | | LocalAccount | | Action | AddListItem | | Group | Administrators | | Name | Admin | | Password | | Value | Pa$$w0rd | 26.05.2010Die Mitarbeiter von NTx verfügen nicht nur über ein fundiertes Fachwissen zu aktuellen IT-Technologien, sie geben dieses Wissen auch in zahlreichen Seminaren weiter. Doch der beste Trainer nutzt nichts, wenn die Teilnehmer an dem Seminar nicht wissen, wie sie am besten und liebsten lernen und dies auch dem Trainer rechtzeitig mitteilen, wir können uns dann darauf einstellen und uns bemühen, das Seminar zu einem nachhaltigen Erfolg der Wissensvermittlung zu machen. Die folgenden Lerntypen bzw. Mischungen davon sind in der Wissenschaft bekannt und so gehen wir auf diese Lerntypen in unseren Seminaren ein: Der visuelle Lerntyp Dieser Lerntyp braucht Bilder, Illustration und Grafiken um Sachverhalte zu verstehen. Dieser Lerntyp liest auch gerne. Für diesen Lerntypen sind Seminare nicht immer die effizienteste Form sich Wissen anzueignen, sondern er lernt auch gerne aus Büchern. In Seminaren geben wir diesen Lerntypen Zeit, die Folien ausführlich zu studieren und unterstützen sie zusätzlich durch Illustrationen auf Whiteboard und Flipchart. Der auditive Lerntyp Dieser Lerntyp lernt am besten durch Zuhören. Er kann unseren mündlichen Erklärungen gut geistig folgen und liest nicht so gerne. Dieser Lerntyp profitiert am stärksten durch Seminare. Er liebt unsere Vorträge. Die praktischen Übungen sind höchstens Ergänzung. Der motorische Lerntyp Dieser Lerntyp lernt durch “Anpacken”. Wichtig sind daher die praktischen Übungen. Dieser Lerntyp will oft auch eigene Fehler machen. Auch dieser Lerntyp profitiert besonders von Seminaren, weil er hier eine geordnete Übungsumgebung vorfindet, in der er experimentieren kann, ohne andere zu stören und so einen nachhaltigen Lernerfolg sicherstellt. Finden wir solche Lerntypen in unseren Seminaren, reduzieren wir den Theorie-Teil und forcieren den praktischen Übungsteil. Der kommunikative Lerntyp Dieser Lerntyp ist für uns fallweise recht anstrengend. Er stellt viele Fragen, lernt, indem er das Gehörte hinterfragt und diskutiert. Ich bin selbst so ein Typ. Dieser Lerntyp profitiert besonders von nicht zu kleinen Seminargruppen, in denen er auch mit den anderen Teilnehmern diskutieren kann. Finden wir solche Lerntypen in unseren Seminaren, versuchen wir die Interaktion zwischen den Teilnehmern zu fördern, indem wir verstärkt Partner- und Teamarbeiten anbieten. Wir versuchen diesen Lerntyp auch zusätzlich zu fördern, indem wir mit ihm in den Dialog treten. Denn wenn diese Teilnehmer das Gelernte selbst noch einmal laut wiederholen, ist die Verankerung im Langzeitgedächtnis gesichert. Sie wissen immer noch nicht, welcher Lerntyp Sie sind? Keine Sorge, dazu gibt es Tests, die Spaß machen. Der Lerntypentest des WIFI Voarlberg ist in ein sehr unterhaltsames Spiel verpackt. Achtung: Sound erforderlich! Wer lieber einen Fragebogen ausfüllt, ist beim Lerntypentest von Brigitte Jug besser aufgehoben. Und diese Lerntipps fürs Studium sind auch für unsere Seminarteilnehmer von großer Hilfe. Wer Online-Tests nicht vertraut und seinen Lerntyp lieber in einem persönlichen Gespräch feststellen möchte, noch ein spezieller Tipp: Die Donau-VHS bietet in ihrer Zweigstelle Eibengasse 57 (1220 Wien) am 11. Juni 2010 einen 20-minütigen Gratis-Test an. Achtung: Voranmeldung erforderlich unter der Telefonnummer 01/285 91 91. 18.05.2010
Vor einiger Zeit habe ich über eine praktische neue Funktion in Windows 7, die Bibliotheken geschrieben. Diese bilden virtuelle Ordner mit Verknüpfungen zu beliebigen anderen Ordnern, die gemeinsam durchsucht werden können.
Doch was tun, wenn Benutzer keine Bibliotheken erstellen können? Konkret wird relativ häufig davon berichtet, dass Benutzer eine Meldung über einen ominösen “Dateisystemfehler 16389” erhalten. Erste Reaktion: “Sch…, hoffentlich gibt meine Festplatte nicht ihren Geist auf.” Nein, die Festplatte ist völlig in Ordnung. Vielmehr handelt es sich um einen Fehler in Windows 7.
Die ominöse Fehlermeldung erscheint dann, wenn der Administrator eine bestimmte Einstellung per Gruppenrichtlinie festgelegt hat. Konkret geht es um die Einstellung Benutzerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows-Explorer\Benutzer daran hinder, Dateien zum Stamm des Ordners für Benutzerdateien hinzuzufügen. Eine Aktivierung dieser Einstellung bewirkt die erwähnte Fehlermeldung.
Diese Einstellung gibt es seit Windows Vista. Sie soll verhindern, dass Benutzer unter %userprofile% mittels Windows-Explorer Dateien und Ordner anlegen. Hauptgrund für diese Einstellung ist, dass in Windows Vista und Windows 7 Benutzer sehr einfach zu diesem Ordner navigieren können (z. B. im Startmenü durch Klick auf ihren Benutzernamen). Benutzer tendieren möglicherweise dazu, dort auch jede Menge Ordner und Dateien abzulagern, die das Benutzerprofil unnötig aufblasen und damit den Effekt der Ordnerumleitung wieder zunichte machen. Daher wird das Aktivieren dieser Einstellung empfohlen.
Bibliotheken sind eigentlich XML-Dateien mit der Endung .library-ms, die im Verzeichnis %appdata%\Microsoft\Windows\Libraries gespeichert sind. Dieses Verzeichnis ist eindeutig nicht der Stamm der Benutzerdateien. Dass das Aktivieren der erwähnten Gruppenrichtlinieneinstellung verhindert, dass Bibliotheken erzeugt werden können, ist daher eindeutig ein Fehler von Windows 7. 27.04.2010Anfang Jänner habe ich in einem Blog-Eintrag die Beta von Office 2010 kritisch betrachtet. Seit 4 Tagen setze ich nun die endgültige Version ein. Schauen wir uns einmal an, ob die damalige Kritik noch aufrecht zu erhalten ist. An die neue Backstage-View, die das Office-Menü bzw. das Datei-Menü ablöst, habe ich mich in der Zwischenzeit gewöhnt und sie sogar lieben gelernt. Sie bietet nicht nur einen schnellen Zugriff auf die zuletzt geöffneten Dateien, sondern auch auf die Ordner, aus denen man zuletzt Dateien geöffnet hat. Vor allem bei gemeinsam mit Kollegen genutzten Ordnern ist das sehr praktisch. Wählt man Drucken, sieht man gleich eine Vorschau des Dokuments. Insgesamt ist das neue Datei-Menü gelungen, wenn auch sicher nicht das Hauptargument für Office 2010. Schade nur, dass manche gewohnte Tastenkürzel auch in der endgültigen Version nicht mehr funktionieren. Meine Kritik am Menüband (Ribbon) halte ich uneingeschränkt aufrecht. Einerseits sind die Anpassungsmöglichkeiten für den Endanwender stark eingeschränkt, andererseits aber doch so umfangreich, dass der Helpdesk wieder die gleichen Problem haben wird, Benutzer mit angepassten Menüs zu unterstützen. Auch die fixe Position des Menübands oben am Bildschirm ist im Zeitalter der Breitbildschirme einfach nur lästig, weil sie den Anzeigebereich vor allem bei hochformatigen Dokumenten stark einschränkt. Paletten können immer noch nicht aus dem Menüband herausgezogen und permanent am Bildschirm verankert werden. Dies ist vor allem in Excel und PowerPoint beim Einfärben von Dokumenten sehr lästig, nötigt es doch zu deutlich längeren Mauswegen und mehr Klicks. Diese Funktionalität stand in allen Office-Versionen von 4.0 bis 2003 zur Verfügung. Toll finde ich die Unterstützung mehrerer Exchange-Konten in Outlook, wobei man sich schon fragt, warum erst jetzt? Windows Phone 7 wird das übrigens auch am Handy beherrschen, nachdem Palm WebOS und Android das jetzt schon können und das iPhone ab Sommer. Obwohl Microsoft einige unlogische Bezeichnungen in den Menüs ausgebessert hat (Kein Rahmen statt Keine Gliederung, um nur ein Beispiel zu nennen), aber neue Stolpersteine eingebaut. Die Export-Funktion findet sich in Outlook auch in der endgültigen Version unter Datei, Öffnen, Importieren. Da sucht man sicher als erstes! Im- und Export-Funktionen für die Kategorien fehlen leider immer noch. Copy & Paste war gestern. Als erstes hat Apple mit dem iPhone ersucht, die Anwender davon zu überzeugen, dass man Inhalte nicht mehr kopieren soll und musste zurückrudern. Microsoft wird mit Windows Phone 7 Ende des Jahres das gleiche noch einmal versuchen. Einen ersten Vorgeschmack liefert Outlook 2010: Das Kopieren von Terminen über die Zwischenablage wird nicht mehr unterstützt. Update (27.04.2010 20:30): Georg Binder weist darauf hin, dass das Kopieren mit den bekannten Tastenkürzeln STRC + C und STRG + V sehr wohl noch möglich ist. Allerdings wird es in der Menüleiste tatsächlich nicht angezeigt und funktioniert bei Terminen einer Terminserie nicht richtig. Die schlimmsten Bugs wurden aber beseitigt. So konnte ich Outlook nicht mehr zu reproduzierbaren Abstürzen zwingen. Das heißt aber nicht, dass Outlook nicht mehr crasht, nur halt nicht mehr so oft. in 5 Tagen hängte sich Outlook nur mehr einmal auf, statt mehrmals täglich. Die Zuverlässigkeitsüberwachung in Windows 7 ist da unerbittlich in der Dokumentation. Das Zusammenspiel zwischen Office 2010 und SharePoint 2007 funktioniert inzwischen. Die Social Connectors in Outlook habe ich noch nicht getestet. Insgesamt macht Office 2010 eher den Eindruck eines jetzt fertigen Office 2007 als einer wirklich revolutionären Version, wenn man von einigen Anwendungen (InfoPath, SharePoint Designer) absieht. 26.04.2010
Installiert man auf einem Office SharePoint Server 2007 mehrere Language Packs, kann jede Site in einer Websitesammlung eine eigene Sprache bekommen. Das ist großartig, führt aber zu einem kleinen Fehler: In allen Sites, die eine andere Sprache zugewiesen bekommen als die der Root-Site, fehlt im Such-Dropdown der Suchbereich “All Site” oder “Alle Sites” oder so ähnlich. Die Suche fällt auf die Möglichkeiten der Windows SharePoint Services zurück, das Suchcenter wird nicht verwendet.
Des Rätsels Lösung liegt in den Suchbereichen, bzw. in den Anzeigegruppen. Ist die Root-Site eine deutsche, und erstellt man in dieser Websitesammlung eine englische Sub-Site, so erscheinen im Suchdropdown nur die Auswahlmöglichkeiten This Site und evt. This List, aber nicht Alle Inhalte oder All Sites.
Des Rätsels Lösung ist unter den Websiteeinstellungen der Root Site, Suchbereich zu finden.

Welche Suchbereich im Suchdropdown aufscheinen wird durch eine Anzeigegruppe (engl. Display Group) bestimmt. Der Name dieser Anzeigegruppe ist für jede Sprache eine andere. Das hat den Vorteil, dass man die Namen der Suchbereiche auch lokalisieren kann, führt aber zu etwas Handarbeit.
Im konkreten Beispiel muss eine neue Anzeigegruppe erstellt werden mit dem Namen Search-Dropdown. Dann aktiviert man für diese Anzeigegruppe die gewünschten Suchbereiche oder erstellt sogar spezifische mit eigenen Namen. Hier die Standardnamen der Anzeigegruppe für das Suchdropdown in einigen ausgewählten Sprachen:
| Deutsch |
Suchdropdown |
| Englisch |
Search-Dropdown |
| Estnisch |
Otsingu Ripploend |
| Französisch |
Liste déroulante de recherche |
| Italienisch |
Casella di riepilogo a discesa ricerca |
| Niederländisch |
Vervolgkeuzelijst |
| Slowenisch |
Spustno polje za iskanje |
| Spanisch |
Desplegable de cerca | 23.04.2010Heute hatte ich folgendes Phänomen: Führte man auf einem Office SharePoint Server 2007 eine Suche über “All Sites” durch wurden ordnungsgemäß Ergebnisse im Suchcenter zurückgegeben. Führte man jedoch die gleiche Suche in einer bestimmten Liste, Bibliothek oder Site (“This Site”) durch, kamen nie irgendwelche Ergebnisse zurück, obwohl die Suche in “All Sites” genau in dieser Site bzw. Liste Ergebnisse lieferte. Der Suchindex war also prinzipiell in Ordnung und auch der Crawl-Vorgang funktionierte. Die Lösung war dann relativ einfach, wenn auch schwer zu finden. Damit man in einer spezifischen Liste oder Site suchen kann, muss die Standard-URL für die Webanwendung (unter Vorgänge/Alternative Zugriffszuordnungen bzw. Operations/Alternative Access Mappings) die gleiche sein, die auch bei der Inhaltsquelle angegeben ist. Beispiel: Bei der Inhaltsquelle “All SharePoint-Sites” ist als Start-URL für eine Webanwendung http://portal.mydomain.local angegeben, also ein FQDN, was prinzipiell in Ordnung ist. Als Standard-URL für diese Webanwendung ist in den alternativen Zugriffszuordnungen jedoch nur http://portal angegeben. In dieser Konfiguration werden bei der Suche in Listen oder spezifischen Sites keine Ergebnisse geliefert. Ändert man die Standard-URL auf http://portal.mydomain.local funktioniert die Suche wieder korrekt.
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