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Mitarbeiterzufriedenheit durch Weiterbildung 
 

Zusammen mit 7 weiteren Bildungsinstituten hat NTx Ende März eine Umfrage zum Thema berufliche Weiterbildung durchgeführt. Am 07. Mai wurden die Ergebisse der Umfrage mit anschliessender Podiumsdiskussion präsentiert. Die genauen Auswertungen der einzelnen Fragen und Details zur Umfrage entnehmen Sie der Präsentation - siehe links

Die Computerwelt fasst in einem Artikel vom 08.05. die wichtigsten Ergebnisse der Studie wie folgt zusammen:

Weiterbildung wird in Österreichs Unternehmen groß geschrieben. 85 Prozent der befragten Verantwortlichen aus dem Schulungsbereich sind der Ansicht, dass die Förderung und Weiterbildung von Mitarbeitern deren Zufriedenheit aufrecht erhält. Effizienzsteigerung durch Mitarbeiterförderung lautet also die Devise. Mindestens eine Fortbildung pro Jahr ist Standard, wobei auch Arbeitnehmer hohe Bereitschaft zeigen, sich selbst finanziell an ihrer Weiterbildung zu beteiligen.

Zusammen mit den sieben Bildungsinstitutionen biz.talk Language Consulting, BTC Weiterbildung, Institut für Kulturkonzepte, ITSM Partner Consulting, NTBackOffice Consulting Group, Österreichische Computer Gesellschaft und PC College GbR hat sich
meinungsraum.at mit der aktuellen Weiterbildungssituation in österreichischen Unternehmen auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurden Verantwortliche aus dem Bereich Schulung sowie Schulungsteilnehmer befragt.

Auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten wird die durchschnittliche Anzahl an Weiterbildungen nicht reduziert. 97 Prozent aller Mitarbeiter erhalten zumindest eine Schulung pro Jahr, 19 Prozent sogar vier Schulungen und mehr, so die Entscheider. Weiterbildung ist ein Mittel zur Steigerung und Aufrechterhaltung von Mitarbeiterzufriedenheit, diese Meinung teilen Entscheider und Arbeitnehmer mit jeweils 85-prozentiger Zustimmung.

96 Prozent der Arbeitnehmer stimmen der Aussage zu "Weiterbildung bringt dem Unternehmen einen zusätzlichen Vorteil". Weitere 88 Prozent dieser Gruppe glauben an eine Effizienzsteigerung der Mitarbeiter. Eine wichtige Erkenntnis vor dem Hintergrund, dass immer mehr Personal eingespart wird und die verbleibenden Mitarbeiter produktiver sein müssen.

Jedoch werden nicht alle Weiterbildungen als gleichwertig eingestuft. Wer bei den Kosten im Weiterbildungsbereich spart, geizt am falschen Platz. 70 Prozent der befragten Entscheider legen Wert auf eine verbesserte Qualität der angebotenen Trainings bei gleichbleibendem Kostenniveau. Dagegen ist es für 30% Prozent wichtig, in Zukunft vermehrt kostengünstige Weiterbildungsangebote präsentiert zu bekommen.
Diesen Trend bestätigen auch die diesjährigen Schulungsbudgets. 55 Prozent berichten von gleichbleibenden Mitteln im Weiterbildungsbereich, in 15 Prozent der Fälle nahmen die zur Verfügung gestellten Ressourcen im Vergleich zum Vorjahr sogar zu. Bei 30 Prozent der Unternehmen hat das Schulungsbudget abgenommen, die Einschränkungen liegen meist bei maximal 20 Prozent.

Die Befragten sehen die Zukunft vor allem in Fachtrainings, Kommunikations- und Verhaltenstrainings sowie Führungskräftetrainings. Wenig überraschend dabei scheint, dass weiterhin vor allem die "Elite" Schulungen besucht: Bevorzugt werden
Führungskräfte und leitende Angestellte geschult.

Für 78 Prozent der Unternehmen sind Förderungen der öffentlichen Hand zu Weiterbildungsmaßnahmen nach wie vor relevant. Es kann jedoch nur in eingeschränktem Maß bestätigt werden, dass diese leicht verfügbar sind (30-prozentige Zustimmung) und ausreichend angeboten werden (26-prozentige
Zustimmung). Auch die Abstimmung auf die Bedürfnisse von Unternehmen lässt noch etwas zu wünschen übrig, nur jeder Fünfte ist mit der aktuellen Situation zufrieden.

Stolze 90 Prozent aller befragten Arbeitnehmer wären prinzipiell dazu bereit, einen gewissen Teil einer beruflichen Weiterbildung selbst zu finanzieren. 46 Prozent haben im vergangenen Jahr selbst Geld dafür aufgewendet.

Für diese Studie wurden 412 Interviews mit Entscheidern im Schulungsbereich und 1.393 Interviews mit Seminarteilnehmern im Zeitraum von 19. März bis 8. April geführt.